Fahrradwerkstatt im Allende Viertel

Das von der Bürgerstiftung Treptow-Köpenick und dem BENN Team geförderte Projekt erwacht aus dem Winterschlaf. Kleinere Reparaturen können unter Anleitung und mit dem richtigen Werkzeug selbständig durchgeführt werden.  Ihr findet die Fahrradwerkstatt links vom Würfel, Höhe des Aufgangs Alfred-Randt-Straße 50. Die Fahrradwerkstatt steht allen Anwohnerinnen und Anwohnern zur Verfügung und freut sich über jede Unterstützung.

Spendenaufruf

Heute Nacht ist die BUDE in unserem Kiez abgebrannt. Viele Menschen aus dem Kiez lieben diese Institution. Sie war für Kinder und Erwachsene gleichermaßen wichtig. Hier haben wir uns getroffen, geredet, gespielt und auch gearbeitet. Unsere Kinder konnten sich austoben, während wir Eltern ein wenig die Seele baumeln lassen konnten. Für unsere Seniorinnen und Senioren war die BUDE ein wichtiger Ort für soziale Kontakte. Marek und sein Team sind eine wichtige Größe bei uns im Kiez. Jetzt braucht die BUDE unsere Hilfe. Wir möchten alle Menschen bitten, den Wiederaufbau der BUDE zu unterstützen. Bitte spendet doch ein wenig Geld, damit der Wiederaufbau nicht am Geld scheitert.

Die Bankverbindung lautet:

Empfänger: Sylvester e.V.

IBAN: DE20 1009 0000 3752 6960 03

Verwendungszweck: Wiederaufbau Bude

Wir als Verein werden den Anfang machen und spenden 500 EURO.

Vielen Dank für Eure Unterstützung.

Neuer Container für die Fahrradwerkstatt

Endlich ist er da. Nach langem Suchen nach Lösungen für unsere „Fahrradwerkstatt,“ ist er nun heute geliefert worden. Unser Teilecontainer. Dank der tatkräftigen Unterstützung der hier gerade arbeitenden Baufirma, der Finanzierung durch BENN und der engen und vertraglichen Zusammenarbeit mit dem Jugendamt und der JFE „Würfel“, kann nun bald, pünktlich zum Saisonstart, die Fahrradwerkstatt und unsere Akteure, an die Arbeit gehen.
Den genauen Startpunkt geben wir noch bekannt.

Heute vor vier Jahren

Heute vor 4 Jahren haben wir es gewagt und haben einen Verein gegründet.

Es war für uns alle ein großer Schritt. Aber er war auch die konsequente Fortsetzung unserer Arbeit seit Ende 2014. In den letzten vier Jahren ist viel geschehen. In der ersten Zeit haben wir die gesamte Organisation der ehrenamtlichen Angebote im Übergangswohnheim übernommen. Das ging vom Betreiben einer der größten Spendenkammern der Stadt bis hin zur Begleitung von Geflüchteten zu Ämtern. Allein die Spendenkammer war eine große Aufgabe. Bis zu 15 Ehrenamtliche gaben Bekleidung und Dinge für den Haushalt nicht nur an Geflüchtete aus, sondern auch an Menschen aus unserem Kiez, die Bedarf an solch einer Unterstützung hatten. Wir organisierten Deutschkurse, auch speziell für Frauen. Dazu gehörte auch die Organisation einer Kinderbetreuung, um den Frauen die Möglichkeit zum konzentrierten Lernen geben. Auch organisierten wir die ersten Computer für das Übergangswohnheim, um den Kontakt in die Welt sicherzustellen. Mit den Tischtennisplatten, die wir dem Übergangswohnheim spendeten, schufen wir auch neue Möglichkeiten der sportlichen Betätigung, sowohl an der frischen Luft, als auch im Aufenthaltsraum. Auf Wunsch der Heimleitung stellten wir auch ein Volleyballnetz im Garten auf. Sport verbindet eben. Auch unsere Fußball AG für alle Menschen im Kiez wurde gut angenommen. Unser Begegnungskaffee führte zu ersten ernsthaften Patenschaften zwischen alten und neuen Bewohnern des Allende 2. Die daraus entstandenen Freundschaften bestehen zum Teil bis heute. Etwas stolz sind wir auch darauf, die Firma Gericke BAU mit der Heimleitung des Übergangswohnheims zusammen gebracht zu haben und damit die Möglichkeit zur Gründung des Türöffner e.V. gegeben zu haben. Und als Jahreshighlight ist wohl für alle Jahre unser Allendefest zu nennen.

Und wo stehen wir heute?

Mit der Einstellung einer Ehrenamtskoordinatorin hat das Team des Übergangswohnheimes viele der organisatorischen Aufgaben übernommen. Auch durch die Erweiterung der Angebote des Landes Berlins, ist die eine oder andere Aufgabe entfallen, zum Beispiel die Deutschkurse. Wir haben uns aber auch weiterentwickelt. So sind wir zu einem der Ansprechpartner im Allende 2 und auch im Allende 1 geworden. Wir waren Teil der Ortsteilkonferenz des Allende 2, wir arbeiten zusammen mit dem BENN Team im Allende 2 und sind Teil der Parkbänke – Initiative, die sich um die Aufstellung von Bänken kümmert, um für alle Bewohnerinnen und Bewohner unseres Kiezes, Möglichkeiten zum Ausruhen und zum Begegnen zu schaffen. Auch unsere Kiezprojekte „Fahrradwerkstatt“ und „Openstage“ sind im Kiez angekommen und werden von alten und neuen Bewohnern des Allendeviertels angenommen. Als Gründungsmitglieder des Runden Tisches Allendeviertel, arbeiten wir gemeinsam mit anderen Aktiven aus beiden Allendevierteln und dem Bezirksamt an der Weiterentwicklung unseres Kiezes. Nicht zu Letzt sind wir hier auch an der Entwicklung des MUF – Standortes Salvador – Allende – Strasse beteiligt. Damit schließt sich auch der Kreis unserer Arbeit.

Wir danken allen unseren Mitgliedern und ehrenamtlichen Helfern und freuen uns über weitere Unterstützung und aus dem Allendeviertel.