Drohungen und Flaschenwurf am Flüchtlingsheim

Heute morgen ist es zu einem Zwischenfall auf dem Gelände des Flüchtlingsheims in der Alfred-Randt-Straße gekommen. Eine unbekannte Person warf eine Glasflasche auf das Gelände und rief lautstark Drohungen gegen die Bewohner/innen des Heims aus. Einige Kinder, die auf dem Weg zur Schule waren und sich vor dem Hauptgebäude aufhielten, bekamen es ordentlich mit der Angst zu tun.

Die Grundschulkinder mussten anschließend in die Müggelschlößschen-Grundschule geleitet werde und die größeren Kinder, welche die Flatow-Schule besuchen, ließen sich aus Angst vor übergriffen nicht mehr dazu bewegen den Weg nach draußen anzutreten.

Peter Hermanns, der Leiter der Einrichtung, teilte uns mit, dass für ihn und den Inernationalen Bund als Betreiber der Einrichtung solche Angriffe völlig inakzeptabel seien. Er sagte: „Wir haben sehr gehofft, dass uns solche Dinge erspart bleiben. Dem ist leider nicht so. Wir lassen uns aber nicht einschüchtern, weder von sogenannten Heimgegnern, noch von Rassisten und Fremdenfeindlichen, die meinen nun den nächsten Schritt gehen zu müssen.“

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Liebes Team von „Allende 2 hilft“,

    was ich hier lese verursacht mir eine Gänsehaut und lässt mich nur den Kopf schütteln! Was sind das bloss für Menschen, die auf Familien mit Kindern im Containerdorf Anschläge verüben? Haben den diese Menschen gar keinen Respekt mehr? Was wäre den, wenn diese Menschen selbst mal fliehen müssen? Wir sollten alle helfen! Mein Team und ich tun das und viele andere Köpenicker auch -gottseindank! Lasst uns alle aufmerksam sein, wer sich dort an den Flüchtlingen vergreift, sollte jederzeit gemeldet werden und sich schämen! Wir sind ein bekanntes Gastgeberland – haben Sie das da draußen vergessen?
    Danke an das Team von „Allende 2 hilft“ – Ihr seid toll!
    Sonnige Grüße aus Friedrichshain,
    Janina Bachmann-Graffunder & Team vom NH Berlin Alexanderplatz

Kommentar verfassen