Drohungen und Flaschenwurf am Flüchtlingsheim

Heute morgen ist es zu einem Zwischenfall auf dem Gelände des Flüchtlingsheims in der Alfred-Randt-Straße gekommen. Eine unbekannte Person warf eine Glasflasche auf das Gelände und rief lautstark Drohungen gegen die Bewohner/innen des Heims aus. Einige Kinder, die auf dem Weg zur Schule waren und sich vor dem Hauptgebäude aufhielten, bekamen es ordentlich mit der Angst zu tun.

Die Grundschulkinder mussten anschließend in die Müggelschlößschen-Grundschule geleitet werde und die größeren Kinder, welche die Flatow-Schule besuchen, ließen sich aus Angst vor übergriffen nicht mehr dazu bewegen den Weg nach draußen anzutreten.

Peter Hermanns, der Leiter der Einrichtung, teilte uns mit, dass für ihn und den Inernationalen Bund als Betreiber der Einrichtung solche Angriffe völlig inakzeptabel seien. Er sagte: „Wir haben sehr gehofft, dass uns solche Dinge erspart bleiben. Dem ist leider nicht so. Wir lassen uns aber nicht einschüchtern, weder von sogenannten Heimgegnern, noch von Rassisten und Fremdenfeindlichen, die meinen nun den nächsten Schritt gehen zu müssen.“

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