Wie geht es weiter?

Liebe Anwohnerinnen und Anwohner,

Die Zeit der Proteste ist für uns vorbei! Auch wenn wir alle mit dem Standort und der Art der Unterbringung nicht einverstanden sind, werden wir an der getroffenen Entscheidung nichts mehr ändern können. Vielmehr sollte es nun unser Ziel sein, das Beste aus der Situation zu machen. Wir sind ebenso von den Entscheidungen überrollt worden wir Ihr und haben auch erstmal nur reagiert. Nach vielen Gesprächen möchten wir Euch unsere weiteren Schritte mitteilen:

  1. Unser nächstes Ziel ist eine Plattform vor Ort zu schaffen, um Sorgen, Ängste und Nöte aufzunehmen, weiter zu tragen und Hilfe zu koordinieren. Wir möchten aus der Mitte heraus AnsprechpartnerInnen für die Anwohnerinnen und Anwohner sein.
  2. In einem ersten Schritt möchten wir uns mit Euch treffen um Eure Fragen aufzunehmen und gemeinsam Lösungen zu finden. Wo die Reise hingeht, wissen wir ebenso wenig, aber wir wollen einen Weg finden. Wir haben viele Ideen. Darüber möchten wir mit Euch reden. Das Einrichten einer Anwohner/innen-Sprechstunde könnte ein erster Schritt sein. Erste Kontakte zu den Mietervertretern und Einrichtungen im Allende 2 sind geknüpft und stießen auf offene Ohren.

Liebe Anwohnerinnen, lieber Anwohner bitte helft jetzt mit, damit das Allende 2 auch wirklich helfen kann.

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Der Senat hat sich und allen anderen demokratischen Parteien einen “Bärendienst” erwiesen. Wegen der Nichteinbeziehung der Anwohner bei der Entschlussfindung kommt es zu Recht zu Unmutsäußerungen seitens der Bürger. Leider befürchte ich dass hauptsächlich Parteien wie die NPD oder die AfD hieraus Kapital schlagen werden. Gerade deswegen sollten wir Anwohner uns zusammenstellen und den Flüchtlingen helfen. Die können nämlich am wenigsten dafür. Niemand flüchtet einfach so aus seinem Land und lässt fast alles zurück. Vor allem möchte ich keine rechten Parolen oder Aktionen vor dem Asylantenheim und vor der Schule meines Kindes. Ich freue mich sehr über zukünftige Veranstaltungen und werde versuchen euch und die Flüchtlinge so gut es geht zu unterstützen. Alles Gute !!!

  2. Ich wohne nicht im Allende 2, sondern in Alt Köpenick. Aber diese Situation geht alle Köpenicker etwas an. Ich begrüße Eure Initiative sehr und werde, wenn die ersten Flüchtlinge da sind, vor Ort sein und als Mentorin/Patin eine oder mehrere Familien in ihrem Alltag hier begleiten. Bei vorherigen Aktionen, die über die Anwohnerschaft hinaus gehen, mache ich auch gern mit, so ich es zeitlich schaffe.

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