Wir wollen ein Zeichen setzen

Berlin verteilt Flüchtlinge auf Containerdörfer. Eine Zuweisung ist ein Brachgelände in Köpenick, im Allendeviertel II. Seit der Bekanntmachung wächst der Widerstand in Köpenick gegen diese zweite Unterkunft und gegen die zukünftigen FlüchtlingsbewohnerInnen. Auch wenn wir, einige AnwohnerInnen und BürgerInnen aus Treptow-Köpenick, die Ortszuweisung des Dorfes als schwierig und ungeeignet empfinden, wollen wir ein Zeichen setzen.  Wir wollen eine Bewegung dem fremdenfeindlichen Widerstand entgegensetzen. Wir wollen deutlich machen, wir sagen NEIN:

Nein, zu den zunehmend rassistischen Reaktionen und Aufrufe zur Gewalt auf unseren Straßen.

Nein, wir dulden keinen Rassismus und heißen die Flüchtlinge willkommen!

 

 

 

Erfahren Sie hier mehr über die Hintergründe – Artikel im Tagesspiegel

 

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo, ich bin sehr froh über diese Inititaive und werde sie, so gut ich es kann, unterstützen. Ich wohne in Alt Köpenick und bekomme natürlich alle diese Ängste und wachsende Vorurteile auch mit. In der Öffentlichkeit wird wieder offen über Ausländer gesprochen, vor denen man sich schützen muß. Mich erinnert das sehr an die Sarazzin Debatte, wo der Slogan auftauchte “Das muss doch mal gesagt werden”
    Nein, der Ärger gehört zu den Politikern, es ist ein Unding, ohne Information, ohne Einbeziehung der Bevölkerung und Experten der Flüchtlingsarbeit, diesen Ort einfach festzulegen! Aber dafür können die Flüchtlinge NICHTS und es ist vor allem kein Freibrief dafür, alte immer noch bestehende Vorurteile, und Gefühle des ewig Zukurzgekommenen freien Lauf zu lassen und sich rechten Parolen zu bedienen.
    Ich heiße jeden Menschen, der in Not zu uns kommt, egal aus welchen gründen, willkommen!!!
    Maryam

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